Körper- und Beziehungsorientierte Traumatherapie
Körper- und Beziehungsorientierte Traumatherapie
Erlebst du, dass die Anforderungen deines Lebens oder der Welt gerade mehr werden, als du gut halten kannst – innerlich oder im Kontakt mit anderen?
Tauchen in Beziehungen oder unter Stress immer wieder ähnliche Muster auf, die dich belasten oder einschränken?
Suchst du einen Raum, in dem du mit deinem Körper, deinen Gefühlen und Beziehungserfahrungen langsamer und achtsam hinschauen kannst?
Wünschst du dir eine traumasensible Begleitung, die nicht nur stabilisiert, sondern deine Fähigkeit stärkt, mit Komplexität, Spannung und Nähe umzugehen?
In meiner Begleitung geht es darum, in der gemeinsamen Arbeit wieder in achtsamen und authentischen Kontakt mit sich selbst zu kommen – mit dem eigenen Körper, den Bedürfnissen, Grenzen und den inneren Bewegungen, die sich im Leben und in Beziehungen zeigen. Durch Präsenz, Verlangsamung und eine traumasensible Haltung entsteht oft mehr innere Stabilität, Regulation des Nervensystems und Resilienz gegenüber den Herausforderungen des Alltags und der Welt.
Als NARM-Therapeut verbinde ich Körperwahrnehmung, frühe Beziehungserfahrungen und heutige Lebensmuster auf eine Weise, die sich natürlich miteinander verwebt. Gewaltfreie und Transparente Kommunikation bieten dabei Orientierung und Sprache, um im Kontakt zu erkunden, wie sich frühes Erleben in heutigen Beziehungen zeigt.
Ein wesentlicher Bestandteil meiner Begleitung ist die Beziehungsarbeit – sowohl in der Einzelbegleitung als auch in der Paartherapie: Wie wir Kontakt gestalten, Nähe zulassen oder halten, Grenzen spüren und Resonanz erleben. Die Praxis der Transparenz hilft dabei, innere Regungen, Bedürfnisse und Wahrnehmungen in Worte zu bringen und unterstützt die Fähigkeit, im Kontakt präsent zu bleiben – auch dort, wo unterschiedliche Perspektiven oder Spannungen gleichzeitig da sind.
Aus dieser Präsenz heraus entsteht oft ein feineres Bewusstsein dafür, wie unser persönliches Erleben nicht nur aus uns selbst kommt, sondern auch von den Kontexten geprägt ist, in denen wir aufgewachsen sind und leben. Dort, wo es hilfreich ist, beziehe ich deshalb kulturelle Hintergründe, familiäre Prägungen und gesellschaftliche Rollenbilder mit ein, ebenso wie unterschiedliche Formen von Privilegierung oder Benachteiligung. Und wenn es für den Prozess stimmig ist, können auch transgenerationale oder gesellschaftliche Traumaspuren Teil der gemeinsamen Arbeit werden – dort, wo sie Bindungs- oder Beziehungsmuster beeinflussen oder belastende Dynamiken weitertragen.
Kreative, bewegungs- und körperbezogene Impulse – etwa über Ausdruck, Rhythmus, Stimme oder einfache improvisatorische Körperarbeit – können einfließen, wenn sie hilfreich sind. Diese Impulse ersetzen keine formale Kunst-, Musik- oder Tanztherapie, sondern unterstützen, das eigene Erleben auf neue Weise zugänglich zu machen.
Ich begleite Menschen in Krisen, Übergängen und herausfordernden Lebenssituationen, in denen Orientierung, Halt, innere Stabilisierung und Resilienz wichtig werden. Dazu gehören auch Erschöpfung, emotionale Überforderung und das Gefühl, den eigenen Boden zeitweise zu verlieren. Weitere Schwerpunkte sind soziale Ängste, leichte Depressionen, Scham- und Selbstwertthemen sowie somatoforme und psychosomatische Beschwerden.
Ein besonderer Fokus liegt auf Belastungen im Zusammenhang mit Trauma- und Bindungsdynamiken (NARM®-orientiert) sowie auf Themen rund um Nähe, Sexualität und Intimität, soweit sie Teil persönlicher Entwicklung oder Beziehungserfahrungen sind. Auch Fragen von kultureller Prägung, Migration, Zugehörigkeit und transkulturellen Lebenserfahrungen können – dort, wo sie relevant sind – Teil der gemeinsamen Arbeit werden. Zudem begleite ich Paare in Beziehungskrisen, Kommunikationsmustern und Fragen von Nähe, Distanz und Verbindung.
Ich begleite zudem Jugendliche ab etwa 16 Jahren, die Unterstützung bei Selbstwert, sozialen Unsicherheiten oder emotionaler Orientierung suchen. Darüber hinaus biete ich prozessorientierte Supervision und Begleitung für Menschen aus pädagogischen und sozialen Arbeitsfeldern an – etwa für Lehrer*innen, pädagogische Fachkräfte sowie Menschen aus Jugendhilfe, Beratung, interkultureller Arbeit und Bildungsarbeit.
Ich arbeite vor Ort in Fulda und Leipzig sowie online. Wenn du Fragen hast oder Kontakt aufnehmen möchtest, findest du alle Informationen auf der Kontaktseite.