Kollektive Geschichten im Raum zwischen uns
Mit der Zeit wurde daraus auch eine politische Praxis: Wie taucht die Welt in mir auf? Wie nehme ich Gesellschaft wahr? Denn unsere Wahrnehmung ist nicht nur individuell geprägt, sondern auch durch kollektive Erfahrungen geformt. Traumatische Ereignisse wie Kriege, Vertreibungen oder systemische Gewalt wirken in uns nach – oft über Generationen hinweg. Sie leben als energetische Muster in Familien, in Gemeinschaften, in Kulturen. Auch wenn vieles davon unausgesprochen bleibt, prägt es unsere Beziehungen, unsere Ängste, unser Gefühl von Sicherheit, wie wir Nähe regulieren oder was wir für möglich halten.
Indem wir lernen, diesen kollektiven und transgenerationalen Prägungen Raum zu geben – ohne sie zu analysieren oder zu pathologisieren – schaffen wir neue Möglichkeiten für Heilung. Transparente Kommunikation wird so zu einem Ort, an dem nicht nur persönliche, sondern auch kollektive Geschichten in Kontakt kommen dürfen. So können diese kollektiven Muster sichtbarer werden – und es öffnet sich ein Weg, sie nicht einfach zu wiederholen, sondern gemeinsam bewusster zu gestalten.
Die Arbeit mit diesem Ansatz biete ich in Fulda und Leipzig sowie online an.